WEIL ZUKUNFT IST, WAS WIR DARAUS MACHEN.

Die Zukunft gestalten – auch für mich ist dies der wichtigste politische Antrieb. Doch welche Zukunft meinen wir? Und für wessen Zukunft politisieren wir?

Tatsache ist: Allzu oft gelingt es der Politik im besten Fall, die Gegenwart zu verwalten. Vom Anspruch, die Zukunft zu gestalten, bleiben wir weit entfernt. Dies zum Beispiel deshalb, weil sich für zukunftsgerichtete Projekte keine tragfähigen Mehrheiten finden lassen. Oder deshalb, weil zu viele Kräfte die Zeichen der Gegenwart nicht im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft zu deuten vermögen. Oder auch schlicht deshalb, weil uns angesichts der Komplexität der Fragestellungen die Instrumente fehlen, um die politische Bedeutung heutiger Entwicklungen für die Zukunft abzuschätzen.

Das muss sich ändern. Die Schweiz muss wieder fähig werden, sich weiterzuentwickeln – auch politisch. Sie muss den in so manchen Bereichen angestauten Reformbedarf – man denke an die Altersvorsorge oder an den Finanzplatz – angehen können, um zukunftsfähig zu bleiben. Und sie muss die nötigen Mittel bereitstellen, um die verfügbaren Instrumente für den politischen Blick in die Zukunft – zum Beispiel die sogenannte Technikfolgenabschätzung – massiv zu stärken. Denn die Schweiz setzt zu Recht auf ihre Innovationsfähigkeit. Doch zukunftsfähig ist das nur, wenn wir uns stets bewusst bleiben, dass technische Innovation nur in Verbindung mit sozialer Innovation – und einer Vorstellung davon, welche Zukunft wir wollen – nicht nur Neues, sondern auch Gutes hervorbringt.

Als Zürcher Gemeinderat und Mitglied der Sozialdemokratischen Partei ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich für eine Zukunft einsetze, in der Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle statt für wenige verwirklicht sind. Gerade auch deshalb engagiere ich mich dafür, dass wir wieder ernsthaft darüber diskutieren, welche Zukunft wir realisieren wollen, und für wen. Für mich ist klar: Wir brauchen die Fähigkeit, politische Entscheidungen daran auszurichten, wie die Welt, in der wir in 20 Jahren leben, aussehen wird. Die Zukunft in 20 Jahren ist auch die Zukunft der nächsten Generation – ihre, aber auch unsere Zukunft ist, was wir heute daraus machen.

In diesem Sinn: Willkommen auf meiner Website – ich freue mich über Ihr Interesse an einer Politik mit Zukunft!

 


„Ohne Zukunftsbilder lässt sich weder eine gestaltende Politik denken noch die Rolle, die die Zivilgesellschaft für eine solche Politik spielt. Wenn Politik und Zivilgesellschaft wie Kaninchen vor der Schlange ausschliesslich auf die Bewahrung eines fragiler werdenden status quo fixiert sind, verlieren sie die Fähigkeit, sich auf ein anderes Ziel zuzubewegen. Sie verbleiben in der schieren Gegenwart, was in einer sich verändernden Welt eine tödliche Haltung ist.“

 Harald Welzer/Klaus Wiegandt (Vorwort zur Buchreihe „Entwürfe für eine Welt mit Zukunft“)

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Dez
10
Sa
11:00 Welches Land wollen wir sein? – ... @ Grossmünster Zürich (Chor)
Welches Land wollen wir sein? – ... @ Grossmünster Zürich (Chor)
Dez 10 @ 11:00 – 13:00
Flyer Offene Gesellschaft Welches Land wollen wir sein? – Die Debatte geht weiterSamstag, 1. Oktober 2016: Schwerpunkt Migration Statements: Gülsha Adilji (Autorin), Irena Brežná (Schriftstellerin), Margit Osterloh (Professorin für Betriebswirtschaft), Johan Rochel (Vizepräsident foraus –

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