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Freiheit will gestaltet sein

«Freiheit ist in Zürich kein Privileg. Freiheit im Sein, Denken und Handeln ist die Grundlage, auf der wir alle zusammenleben.» Dieser Satz steht im Stadtbrief, den wir als Bestandteil der Kampagne für die städtischen Wahlen 2018 formuliert und in alle Haushalte Zürichs getragen haben. Er verkörpert eine der wichtigsten Triebfedern meines politischen Engagements in der SP: Die Vision einer Gesellschaft, in der Freiheit im Sein, Denken und Handeln im Leben aller Menschen eine Selbstverständlichkeit ist.

Seit jeher ist die Sozialdemokratie geprägt von der Einsicht, dass Freiheit nicht reduziert werden darf auf Eigenverantwortung und Freiheit von äusseren Einschränkungen. Sondern dass wahre Freiheit ohne soziale Gerechtigkeit und gleiche Chancen nie erreicht wird. Freiheit bedeutet, dass es nicht darauf ankommt, wo und in welcher Familie wir geboren werden, für welchen Lebens­entwurf wir uns entscheiden und welche unvorhergesehenen Wendungen unser Leben nimmt.

Das ist in der Schweiz heute alles andere als selbstverständlich. In der letzten Legislatur zeigte die rechtsbürgerliche Mehrheit in Bern ebenso wie im Kanton Zürich, dass sie mehr denn je gewillt ist, das soziale Gesicht der Schweiz aufs Spiel zu setzen. Dabei leben wir in einer Welt, die sich im Zuge von Automatisierung und Digitalisierung fundamental verändern wird und nach mutigen Antworten gerade auf die soziale Frage verlangt. Es zeigt sich aber auch in der Klimadebatte, in der die herrschende Mehrheit nur zu deutlich offenbart, dass sie den kurzfristigen Profit einiger weniger höher gewichtet als die Zukunftschancen der uns nach­folgenden Generationen und die Lebensrealität derer, die heute schon unter den Folgen des Klimawandels leiden. Dabei ist so klar wie nie: Klimapolitik ist auch eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und deshalb ein Gebiet, auf dem die SP den Unterschied macht. Es zeigt sich schliesslich auch bei der Gleichstellung: Dass es noch immer keine Lohngleichheit gibt und ein tiefgreifender Sexismus in unserer Gesellschaft grassiert, gehört endlich überwunden. In all diesen Bereichen sorgt die SP für Forschritt – für alle statt für wenige.

Es lohnt sich gerade in diesen Monaten mehr denn je, für diesen Fortschritt zu kämpfen. Denn es ist etwas in Bewegung geraten – dank den vielen Menschen, die auf der Strasse wie an der Urne zeigen, dass sie genug haben von der rechten Polemik auf Kosten der Schwächsten in der Gesellschaft, von der sich verstärkenden Umverteilung von unten nach oben, vom gesellschaftspolitischen Stillstand und von einer Politik, die uns sehenden Auges in die Klimakrise manövriert hat. Mit unermüdlichem Einsatz aller Mitglieder und Mandatsträger*innen, mit klaren Positionen und mit der Bereitschaft, auch unbequeme Debatten zu führen, hat die SP viel dazu beigetragen, dass diese Bewegung in Gang gekommen ist. Umso mehr freue ich mich, mit der starken Liste der SP Kanton Zürich in diesen Wahlkampf zu steigen und nach Kräften zu einem starken Resultat für eine fortschrittliche Schweiz beizutragen.