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Freiheit will ermöglicht sein

Freiheit, Gleichberechtigung, Fortschritt – diese Ziele treiben mich an. Auch wenn in der Schweiz Freiheit für viele eine Selbstverständlichkeit scheint, sind wir noch weit davon entfernt, dass alle die gleichen Chancen haben, ihre eigenen Vorstellungen eines guten Lebens zu verwirklichen. Zu sehr bestimmen Herkunft, Geldbeutel und Geschlecht nach wie vor unsere Möglichkeiten, uns frei zu entfalten. Und mit der Klimakrise zeigt sich: Unsere heutigen Freiheiten, beispielsweise die billige Mobilität, gefährden die Freiheit der kommenden Generationen.

Freiheit, Gleichberechtigung und Fortschritt gehen Hand in Hand. Denn nur eine Gesellschaft, die gleiche Rechte und sozialen Ausgleich für alle schafft, kann eine freie Gesellschaft sein. Und nur eine Gesellschaft, die Innovation für echten Fortschritt nutzt, kann Freiheiten auch in Zukunft sichern.

Das ist seit jeher das Freiheitsverständnis der Sozialdemokratie: Die SP will echte Freiheiten schaffen – für alle statt nur für wenige. Freiheit braucht soziale Gerechtigkeit. Es reicht nicht, lediglich an die Eigenverantwortung der Menschen zu appellieren. Denn Eigenverantwortung will ermöglicht werden: Sie erfordert sozialen Ausgleich und damit staatliches Handeln – was der vorherrschende liberale Freiheitsdiskurs gern ausblendet. Fakt ist: Viele der wichtigsten Freiheiten, die uns heute so selbstverständlich erscheinen, sind nicht in den Köpfen der Liberalen entstanden, sondern dem Kampf sozialer Bewegungen zu verdanken, die immer auch sozialdemokratische Bewegungen waren.

Deshalb muss immer an das erinnert werden, was die Berliner Philosophin Rahel Jäggi vor Kurzem treffend zusammenfasste: «Freiheit ist keine Trophäe, sondern der Modus der Entfaltung.»